vergebens
vergeben
mein vermögen
mein unvermögen
vergeben?
neue gedichte von eva cader-benedix
nichts
wenn das elend
aus worten tritt
trete ich an
mit gegenworten
gegen das elend selbst
ist nichts
in meiner hand
als ich wieder einmal noch nicht ganz fertig war mit der welt
an die ordnung geklammert
wie zumeist ...
nicht nur auf dem land liegt ein deckel
darunter tut sich viel zu viel
aber nie genug
es fällt so schwer
zu steigen statt zu fallen
vielleicht findet das eine mich
nicht mehr vor
ein wenig gibt es sich
zu erkennen besser
kennen wir es nicht
und jede eigene art
sich zu erzählen
nur mein herz weiß genau
wo ich zuhause bin
führen alle kinder ein doppelleben?
mißmut
die lampen hängen kraftlos
in ihren himmeln
man kränkelt herum
als ob etwas schon rief
und wechselt orte
die zum verwechseln sind
nichts hilft
denn es gibt kaum worte
das jahr sinkt so tief